Verband

Bayern ist raus

Bayerische Konditoreninnung beschließt Austritt aus dem deutschen Konditorenbund. In einem Gespräch mit der KoCa bewertet Schenk die aktuelle Lage im Verband.

Die bayerische Konditoreninnung will künftig nicht mehr Teil des deutschen Konditorenbundes sein.Die bayerische Konditoreninnung will künftig nicht mehr Teil des deutschen Konditorenbundes sein.

München (koca). Die bayerische Konditoreninnung hat wie erwartet den Austritt aus dem Deutschen Konditorenbund (DKB) zum 31. Dezember dieses Jahres beschlossen. Dem vorausgegangen war der Rücktritt von Obermeister Günter Asemann als Vizepräsident des DKB. Dessen Präsident Gerhard Schenk bewertet die Entscheidung zum Austritt des Landesinnungsverbandes im Gespräch mit der KoCa als „Vorratsbeschluss“. Es seien nun Gespräche mit dem Ziel geplant, dass dieser seinen Beschluss rückgängig mache. Schenk spricht klar aus, dass davon der künftige Sitz des DKB und damit die Vorstandsstruktur abhänge. „Ein neuer Geschäftsführer muss wissen, wo er arbeitet“, sagte Schenk und bezieht sich damit auf die Kündigung seiner bisherigen Geschäftsführerin Alexandra Melzer zum 31. September dieses Jahres. Auch in dieser Personalie sollen weitere Gespräche geführt werden. Für ihn, so Schenk, gelte München nach wie vor als idealer Standort für Sitz des DKB.

Einer Zusammenarbeit zwischen DKB und dem Zentralverband der Bäcker erteilte Schenk im Gespräch erneut eine klare Absage. Er betont, dass dies nicht das Ergebnis eigener Befindlichkeiten sei, sondern er aus vielen Gesprächen mit Kollegen - vor allem auch jüngeren – wisse, dass ein solcher Schritt nicht gewünscht sei.


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