Umfrage

Verbraucher gehen wieder in die Städte

Laut einer Umfrage steht einer noch stärkeren Belebung die Maskenpflicht entgegen.

Langsam belebt sich das Geschäft in Citylagen wieder. Langsam belebt sich das Geschäft in Citylagen wieder.

Köln (koca). Wenn Menschen immer noch Innenstädte aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus meiden, sind Konditoreien und Cafés mit Innenstadtlagen ebenso betroffen wie andere Einzelhändler, die darauf angewiesen sind, ihr Geschäft in Stadtzentren machen zu müssen. Für sie sind die Ergebnisse von Umfragen unter Verbrauchern zu deren Einkaufsverhalten daher besonders interessant. Wie die, dass das rechtlich vorgeschriebene Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen in Geschäften viele Konsumenten – welch Überraschung - als störend wahrnehmen. Rund die Hälfte der Befragten gibt an, ohne die Maskenpflicht mehr Lust am stationären Einkauf zu haben (52 Prozent), vermehrt in Geschäften zu stöbern (50 Prozent) oder diese generell aufzusuchen (48 Prozent). Auch vermuten rund ein Drittel der Konsumenten, ohne die Maskenpflicht mehr Produkte zu kaufen. Die sind Ergebnisse der aktuellen Verbraucherbefragung des Corona Consumer Check.

Trotzdem kaufen Verbraucher wieder vermehrt in stationären Geschäften ein. Während bei der letzten Befragung des Corona Consumer Check erst 35 Prozent der Befragten angaben, wieder ab und zu Geschäfte aufzusuchen, bejahen aktuell 60 Prozent diese Frage. 13 Prozent geben sogar an, mehrfach wöchentlich Geschäfte zu besuchen – hier lag der Wert vor fünf Wochen noch bei sechs Prozent. Auch die strikte Ablehnung des Einkaufens vor Ort geht stark zurück: Aktuell geben 27 Prozent an, geöffnete Geschäfte noch nicht aufgesucht zu haben. Bei der Abfrage im Mai hatte dieser Wert noch bei 57 Prozent gelegen.


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