Trend

Vegetarisch gewinnt weiter an Bedeutung

Messe Internorga stellt Studie zur Entwicklung der Betriebe aus dem Bereich der Gemeinschaftsverpflegung vor.

Vegane Kuchen: Tierproduktfreie Speisen werden Kunden auch weiterhin zunehmend nachfragen.Vegane Kuchen: Tierproduktfreie Speisen werden Kunden auch weiterhin zunehmend nachfragen.

Hamburg (koca). Die Messe Internorga hat heute die Studie "GV-Barometer 2018" ("GV" für "Gemeinschaftsverpflegung") veröffentlicht. Demnach ist das Investitionsklima für 2018 in der Gemeinschaftsgastronomie unverändert gut. 59 Prozent der befragten Entscheidungsträger wollen in diesem Jahr investieren - mehr als 50.000 Euro.

Wenn es um die Aufteilung der Anschaffungen geht, so wird überwiegend in die Ausstattung zum Kochen und Backen investiert, gefolgt von allgemeinen Utensilien wie Geschirr und Bestecke. Knapp jedes fünfte Betriebsrestaurant plant außerdem Ausgaben für das Inventar und die Gastraumgestaltung. Die größte Investitionsbereitschaft zeigt sich bei Betriebsrestaurants, wohingegen knapp ein Drittel aller Seniorenheime für 2018 umfassende Anschaffungen plant.

Saisonalität und Regionalität sind wichtige Aspekte bei der Speisenplanung. Das gilt insbesondere für Betriebsrestaurants. Die Gäste nehmen diesen Trend laut der befragten Entscheidungsträger gut an. Ebenso sind vegetarische Speisen bei den Konsumenten zunehmend beliebt. Die Bedeutung von fleischlosen und tierproduktfreien Speisen schätzen 65 Prozent der Betriebe als weiterhin steigend ein.

Bio-Produkte kommen in der Gemeinschaftsgastronomie immer häufiger zum Einsatz. Betriebsleiter sehen in diesen Bereich weiteres Wachstumspotenzial. Insbesondere bei Gemüse, Salat sowie Obst vertrauen die Betriebe auf den Anbau nach biologischen Richtlinien. Jeweils über 40 Prozent der GV-Betriebe setzen Bio-Produkte aus diesen Segmenten ein. Knapp 40 Prozent verwenden Bio-Fleisch.

Die Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland sind gestiegen: Verbraucher sind kauffreudig – und das ist auch in der Gemeinschaftsgastronomie spürbar, sagen etwa 30 Prozent der Befragten. Besonders der Absatz hochpreisiger warmer Mahlzeiten sowie in der Zwischenverpflegung sei in den vergangenen Jahren angestiegen.


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