Trend

Supermärkte werden zur Gastrokonkurrenz

Edeka, Globus, Rewe & Co. entwickeln zunehmend Speisen- und Snackkonzepte.

Mediterranes Gastrokonzept bei Rewe.Mediterranes Gastrokonzept bei Rewe.

Stuttgart (koca). Der Lebensmittelhandel (LEH) lässt sich einiges einfallen, um beim Speisen- und Snackangebot zu punkten. Das berichtet die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung AHGZ. Der Frankfurter Trendexperte Pierre Nierhaus formuliere das so: „Supermärkte wollen verstärkt das Mittagsgeschäft mitnehmen.“ Mit Ideenvielfalt und Investitionen dürfte ihnen das auch gelingen. „Der Gastronom mit Bedienqualität wird künftig nur noch abends benötigt, wenn man gemütlich Essen gehen will.“ Damit macht der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) auch der Gastronomie in der Backbranche Konkurrenz.

Die Preise könnten hier niedriger gehalten werden, weil zum Beispiel nicht so hohe Personalkosten fällig seien, wie im Restaurant mit Bedienung. Die Konzepte sind variantenreich und reichen von eigenen kleinen Geschäften in der Vorkassenzone über Back- und Metzgertheken bis hin zu den aufstrebenden Free-Flow-Restaurants auf der eigentlichen Supermarktfläche – und dies in allen möglichen kulinarischen Spielarten.

Im Fall von Edeka heiße das, dass in den einzelnen Bereichen, wie etwa der integrierten Sushi-Bar, auch Tische und Stühle stehen, damit man die Gerichte direkt im Markt verzehren kann. Zudem gibt es einmalige Gastronomie-Events wie Schlemmer-Abende oder Whisky-Tastings. Auch die Edeka-Marktküche findet als modulares Baukastensystem für die Gastronomie Verbreitung. Mit dem flexiblen Konzept können verschiedenste Offerten gemacht werden – zum Beispiel Burger, Pasta, Pizza, Flammkuchen oder Suppen.


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