Trend

Blattgold ist in aller Munde

Ein vergoldetes Steak hat im Netz für rege Diskussionen gesorgt. Dabei ist Blattgold nichts Neues – zumindest in der Konditorei.

Ein Hauch Blattgold dient in der Konditorei zur Veredelung der Produkte wie hier von Pralinen. Ein Hauch Blattgold dient in der Konditorei zur Veredelung der Produkte wie hier von Pralinen.

Augsburg (koca). Der Verzehr eines mit Gold veredelten Steaks hat im Internet eine Diskussion ausgelöst: Wo beginnt Dekadenz, ist die Frage. Dabei wird Blattgold schon lange in der Konditorei zur Veredelung von Produkten verwendet. Auch die Konditorei Schenk in Augsburg verziert ihre Desserts und Pralinen gerne mit Blattgold. Das berichtet die Augsburger Allgemeine.

„Das machen wir seit rund 20 Jahren“, sagt Geschäftsführer Roland Schenk gegenüber der Zeitung. Rund 50 Euro koste ein Päckchen Blattgold. Darin befänden sich 25 Blätter, acht mal acht Zentimeter groß. Verwendet würden nur kleine Flocken, das fiele für den Kunden preislich kaum spürbar ins Gewicht. Ein großes Steak mit Blattgold wie es von Profifußballer Frank Ribéry gegessen wurde, das sei schon sehr dekadent findet Schenk.


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