Studie

Regionalität schlägt Bio

Wichtiger als der Heimatbezug sind dem Verbraucher nur Frische und der Zuckergehalt.

Auch beim Obst für Kuchen und Torte ist Regionalität mehr gefragt als Bio.Auch beim Obst für Kuchen und Torte ist Regionalität mehr gefragt als Bio.

Köln (koca). Regionalität ist für deutsche Verbraucher eines der Hauptkriterien beim Lebensmitteleinkauf. Zwei von fünf Deutschen (42 %) achten bei der Auswahl von Lebensmitteln auf die Herkunft. Das hat eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens YouGov ergeben.

Drei Viertel der Deutschen (74%) hätten zudem angegeben, dass sich die Bezeichnung „regional produziert“ auf Lebensmittelverpackungen positiv auf ihre Meinung zum Produkt auswirke. Wenn Produkte die Bezeichnung „regional“ enthielten, dann würden sie von 77 Prozent der Befragten als frischer wahrgenommen als andere Lebensmittel. Nur 29 Prozent hätten diese Assoziation bei Lebensmitteln mit der Bezeichnung „Bio“. Darüber hinaus schreibe etwa die Hälfte der Befragten (49%) regional angebauten Lebensmitteln eine bessere Qualität zu als Bio-Lebensmitteln (43%). Im Geschmack und in der Reichhaltigkeit an Nährstoffen würden regionale Produkte ebenfalls besser eingeschätzt.

Damit gehöre Regionalität zu den Top 3 Kriterien. Wichtiger seien den Verbrauchern nur Frische (52%) und der Zuckergehalt der Produkte (47%).


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