Steuern

Finanzamt bietet Stundung an

Von der Corona-Krise betroffene Steuerpflichtige können auf Antrag ihre Steuerschuld zinslos stunden lassen.

Der Fiskus kommt von der Corona-Krise geschädigten Steuerschuldnern entgegen.Der Fiskus kommt von der Corona-Krise geschädigten Steuerschuldnern entgegen.

Berlin (dk). Das Bundesfinanzministerium hat in einem Rundschreiben an die obersten Finanzbehörden der Länder steuerliche Maßnahmen zu den Auswirkungen des Coronavirus verfügt. Zur Vermeidung von sogenannter unbilliger Härte soll Geschädigten durch steuerliche Maßnahmen entgegengekommen werden.

Im Hinblick auf Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie bei der Anpassung von Vorauszahlungen für Steuern gelte Folgendes: "Die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, die von den Landesfinanzbehörden im Auftrag des Bundes verwaltet werden, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaft­steuer stellen."

An die Nachprüfung der Voraussetzungen und an den wertmäßigen Nachweis der einzelnen Schäden sollen keine strengen Anforderungen gestellt werden, heißt es in dem Schreiben. Auf die Erhebung von Stundungszinsen könne in der Regel verzichtet werden.


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