Statistik

Deutsche schlecken mehr heimisch

Einfuhr an Speiseeis geht zurück – Export bleibt stabil.

Aktuell übersteigt der Export von Speiseeis die Einfuhrmenge.Aktuell übersteigt der Export von Speiseeis die Einfuhrmenge.

Wiesbaden (koca). Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) geht die Menge an importiertem Speiseeis in Deutschland zurück. Von Januar bis April 2020 wurden 45.000 Tonnen eingeführt. Das waren rund 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wo Deutschland auf etwa 52.000 kam.

In den Jahren zuvor hatte die Nachfrage nach Eis aus dem Ausland stark zugenommen. Im Jahr 2019 wurden 155.000 Tonnen Speiseeis importiert – fast doppelt so viel wie noch zehn Jahre zuvor. 2009 waren es 87.000 Tonnen. Fast zwei Drittel des eingeführten Speiseeises stammen dabei aus den Nachbarstaaten Belgien, Frankreich und Polen.

Im Gegensatz dazu ging der Export von Speiseeis zuletzt kaum zurück: Von Januar bis April 2020 sank er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 2 Prozent auf rund 60.000 Tonnen. Damit hat Deutschland insgesamt mehr Eis exportiert als importiert. Das ins Ausland verkaufte Eis geht vornehmlich nach Frankreich, Österreich und in das Vereinigte Königreich.


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