Start-Up

500.000 Euro für Spoontainable

Crowdfunding-Preis für essbaren Eislöffel.

Nachhaltiges Löffeln mit dem „Spoonie“.Nachhaltiges Löffeln mit dem „Spoonie“.

Stuttgart (koca). Das Start-up Spoontainable, das einen essbaren Eislöffel entwickelt hat, ist einer von zwei Preisträgern des diesjährigen Awards der Crowdfunding-Plattform Wiwin, die nachhaltige Projekte auszeichnet. Es soll 500.000 Euro aus Crowdfunding erhalten.

Wiwin-Gründer Matthias Willenbacher wird nach eigenen Angaben die ersten 100.000 Euro des Investments in Spoontainable beisteuern. Für die übrigen 400.000 Euro ist dann die Crowd gefragt: Ab 500 Euro können Anleger in das Start-up investieren.

Amelie Vermeer und Julia Piechotta, zwei Marketing-Studentinnen der Universität Hohenheim in Stuttgart, haben das Start-up, das sich aus „spoon“ (englisch für Löffel) und „sustainable“ (englisch für nachhaltig) zusammensetzt, rund um einen essbaren Eislöffel gegründet. Sie wollten eine ressourcenschonende Alternative zu Plastikbesteck schaffen.

Im ersten Jahr seit der Gründung 2018 haben die Studentinnen nach eigenen Angaben mehr als 900.000 der Löffel verkauft und dabei mehr als 70.000 Euro bei ungefähr gleich hohen Kosten umgesetzt.

Eine Delikatesse ist der „Spoonie“ genannte Löffel aus pflanzlichen Fasern nicht. Auch an der Stabilität und Haltbarkeit müssen die Gründerinnen noch arbeiten. Und die Produktionskosten sind mit fünf bis acht Cent noch deutlich höher als die eines Plastiklöffels (ein Cent). Jedoch für die, die ihn nicht essen möchten: Er erzeugt nur kompostierbaren Müll.


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