Speiseeis

Billig soll es sein

Beim Kauf von Industrieeis gehen Deutsche gerne zum Discounter – auch für ausgefallene Sorten.

Vielfalt in der Eistüte ist gefragt – beim Industrieeis will der Verbraucher aber lieber weniger bezahlen.Vielfalt in der Eistüte ist gefragt – beim Industrieeis will der Verbraucher aber lieber weniger bezahlen.

Berlin (koca). Rund 1,7 Milliarden Euro gaben die Deutschen von Juni 2018 bis Mai 2019 für Speiseeis aus – und zwar allein im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Und das sind 21,25 Euro pro Kopf.

Durch den heißen Sommer im vergangenen Jahr seien fast 20 Millionen Liter mehr Eiscreme in diesem Segment gekauft worden – insgesamt fast 509 Millionen Liter. Dies sei ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Vorne läge dabei das Eis vom Discounter. Die Kunden griffen bevorzugt zu den Eigenmarken der Handelsketten, die in der Regel günstiger sind als die bekannten Markenhersteller. Ihr Anteil betrage 58 Prozent.

Beim Geschmack zeigen sich die Verbraucher nach Angaben der Marktforscher zunehmend experimentierfreudiger. Hier können also auch handwerkliche Eishersteller ihre Fantasie spielen lassen. Während die Klassiker Vanille und Schokolade weiterhin Favoriten bleiben, gewännen Sorten wie Mascarpone, Salted Caramel, Lebkuchen oder Wassermelone an Beliebtheit. Sorbet oder Frozen Yogurt lägen ebenfalls im Trend.


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