Politik

Klarheit bei Salz- und Zuckerreduzierung

Bundesministerium beschließt Reduktionsstrategie und zielt dabei in erster Linie auf die Lebensmittelindustrie.

Rezepturen handwerklich gefertigter Pralinen bleiben unangetastet.Rezepturen handwerklich gefertigter Pralinen bleiben unangetastet.

Berlin (koca). Konditoreien sind zunächst einmal nicht im Fokus: Das Bundeskabinett hat die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertignahrungsmitteln beschlossen. Damit erfülle Bundesministerin Julia Klöckner einen für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zentralen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag.

In einer Pressemeldung skizziert das Ministerium die weiteren Schritte: „Die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie wird mit dem Beschluss des Kabinetts heute umgesetzt und bis zum Jahr 2025 durch ein engmaschiges Monitoring überwacht. Im Herbst 2019 gibt es eine erste Überprüfung.“ Ein Zwischenbericht soll Ende 2020 vorgelegt werden.

Ziel der Strategie ist es, bis Ende 2025 die Reduktions- und Innovationsstrategie umgesetzt zu haben. Das bedeute, dass neben der Reduzierung von Zucker um mindestens 20 Prozent in Frühstückscerealien für Kinder, auch in Erfrischungsgetränken und Kinderjoghurts mindestens 15 beziehungsweise 10 Prozent weniger Zucker enthalten sein dürfen.

Für Mischbetriebe und Konditoreien mit Bäckereiangebot: Mit dem Bäckerhandwerk wurde eine Vereinbarung zur Reduktion von Salzspitzen im Brot getroffen.


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