Markt

Schokolade hoch drei

Ein Münchner Start-up bietet Schokolade aus dem 3D-Drucker an.

Dekor-Vielfalt aus dem 3D-Drucker: Die feine Wandstärke ergibt ein neues Mundgefühl. Dekor-Vielfalt aus dem 3D-Drucker: Die feine Wandstärke ergibt ein neues Mundgefühl.

München (koca). Das Münchner Start-up chocolate³ startet auf der Plattform startnext vom 20. September bis zum 25. Oktober eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Finanzierungsziel 25.000 Euro. Der gelernte Konditormeister Benedikt Daschner möchte mit seinem Start-up den kommerziellen Schokoladen 3D-Druck von Logo, Schriftzügen und andern Kunstwerken vorantreiben berichtet er.

Das Ziel der Crowdfunding-Kampagne sei es, den Menschen zu zeigen, was im Bereich Patisserie alles möglich ist. Außerdem möchte er herausfinden, was potenzielle Kunden am meisten anspricht. Mit der Finanzierung solle eine kleine Produktion aufgebaut werden. Außerdem sei ein Online Shop in Planung, um den Bestellvorgang der Kunstwerke zu vereinfachen.

Die in den 3D-Duckern verwendete Kuvertüre habe einen Kakaogehalt von 65 Prozent und werde nach höchsten Standards in der Schweiz hergestellt. Die Verarbeitung der Kuvertüre geschehe ohne Zusatzstoffe. Der Schokoladen 3D-Drucker solle in Zukunft mehrere Schokoladensorten, einen Mehrfarbendruck, komplexe detailreiche Objekte und neue Formen drucken können. Aufgrund der geringen Wandstärke von nur 1,2 mm ergibt sich ein völlig neues Mundgefühl.

Die 3D-Schokoladendrucker sind Einzelanfertigungen und individuell kalibriert. In einem zweiten Schritt möchte Daschner die Drucker und sein Know-How zum Verkauf anbieten. Interessierte könnten sich schon jetzt im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne einen 3D Schokoladendrucker sichern.


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