Konzept

Existenzgründung trotz Krise

Eine Konditormeisterin hat ungeachtet der Corona-Einschränkungen ihren eigenen Betrieb eröffnet. Die eigenwilligen Produkte kommen bei Kunden an.

Blick in die Gebäcktheke: Links der Luftikus Salzkaramell, rechts der Luftikus Zitrone. Blick in die Gebäcktheke: Links der Luftikus Salzkaramell, rechts der Luftikus Zitrone.

München (koca). Während sich die Betriebe in Deutschland langsam von den Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise erholen, startet Lea Zapf erst richtig durch. Die Konditormeisterin hat sich trotz unsicherer Zeiten dazu entschieden, ihre eigene Patisserie zu eröffnen. Die Wahl des geeigneten Standortes fiel auf einen 18 Quadratmeter großen Stand auf dem Münchner Viktualienmarkt. Zapf hatte die Ausschreibung für den Marktstand bereits vor knapp einem Jahren gewonnen.

Zwar hat auch die Münchnerin in den vergangenen Monaten die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommen. So verzögerte sich die Lieferung von Geräten – und mit ihm auch die Eröffnung. Die ersten Tage waren aber laut ihrer Aussage sehr vielversprechend.

Zapfs Kreationen sind beeinflusst von französischer und deutscher Backkultur und tragen Namen wie etwa Luftikus, der laut der Konditormeisterin eine Neuauflage des Windbeutels ist. Er bestehe aus Brandmasse, die mit feinen Mürbeteigstreuseln zusammen gebacken werde, sodass eine streuselige Haube entstehe. Den Luftikus gibt es in den Variationen Pistazie, Salzkaramell und Zitrone. Für ihn verlangt Zapf 6,90 Euro.

Außerdem im Sortiment: Schoko-Spaß (eine Schokoladentarte mit gepufftem Quinoa-Boden, garniert mit einer Erdnussbuttercreme und Knallbrause), Käsekuchen und „Blättriges Brioche Zimt“. Soweit möglich, will Zapf auf regionale und saisonale Zutaten zurückgreifen,die Früchte sollen Bio-Qualität besitzen.


Möchten Sie auf ahgz.de zukünftig alle Inhalte unbegrenzt nutzen?Jetzt informieren!Nicht jetzt

Sie sind bereits Abonnent?Hinterlegen Sie hier Ihre Auftragsnummer!