Konzept

Ein Mann, ein Produkt

Böhmische Krapfen sind dank Eddy Zapf ein Erfurter Geheimtipp.

Eddy Zapf zeigt, wie man mit cleveren Variationen eines einzigen Produkts bei Kunden punkten kann. Eddy Zapf zeigt, wie man mit cleveren Variationen eines einzigen Produkts bei Kunden punkten kann.

Erfurt (koca). Was das Kulinarische betrifft, setzen Touristen in Erfurt zumeist wohl auf die Thüringer Bratwurst. Eddy Zapf bringt sie erfolgreich von diesem ausgetretenen Pfad ab: Seit nunmehr zwei Jahren betreibt er das kleine „Café Krapfenstübl“ in der Erfurter Altstadt.

Dort ist der Name Programm: Im Angebot sind zwölf Krapfensorten, allesamt böhmischer Machart - ein wahrlich spezielles Angebot. Der Renner ist der mit tschechischem Bozkov-Rum verfeinerte Krapfen. Warum überhaupt böhmische Krapfen? Die Familie von Eddy Zapf wurde 1945 aus ihrem Heimatdorf bei Eger (Cheb) vertrieben – und brachte die Krapfen-Rezepte mit.

So setzt der Quereinsteiger böhmische Akzente in der Landeshauptstadt Thüringens. Sehr zum Gefallen der zahlreichen Touristen. Doch auch die Erfurter selbst tauschen immer öfter Bratwurst gegen Krapfen. „Jeder Bürger der Stadt, der einmal da war, kommt wieder und dann oftmals in neuer Begleitung“, sagt Eddy Zapf, dessen kleines Café eine Ein-Mann-Show ist.


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