Konsum

Deutsche kaufen, was ihnen schmeckt

Regionalität hat einen enormen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Verbrauchern in Deutschland. Was ist ihnen noch wichtig?

Die Warenpräsentation kann die Kaufentscheidung beeinflussen.Die Warenpräsentation kann die Kaufentscheidung beeinflussen.

Berlin (koca). Mehr als drei Viertel der Verbraucher legen beim Kauf ihrer Lebensmittel Wert auf Regionalität. Das zeigt die Studie „Deutschland, wie es isst“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Geschmack sei jedoch das ausschlaggebende Kriterium, das fast alle Menschen (97 %) in Deutschland eint: Sie kaufen, was ihnen schmeckt.

Mehr als drei Viertel der Verbraucher (78 %) würden bei ihrer Kaufentscheidung auf Regionalität achten. Dabei sei Frauen die Regionalität mit 85 Prozent wichtiger als den Männern mit 70 Prozent. Dass die Produkte aus der Region sind, sei auch Älteren wichtiger als Jüngeren: Bei über 60-Jährigen spiele das Kriterium für 86 Prozent eine Rolle, während es bei 19- bis 29-Jährigen nur für 63 Prozent entscheidend ist.

Die Studie zeige außerdem, dass mehr als die Hälfte der Konsumenten (55 %) sich vom Warenangebot im Geschäft inspirieren ließen. Das zeigt, wie sehr die Warenpräsentation zur Kaufentscheidung beitragen kann. Zudem habe die Bedeutung von Siegeln im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Für jeden Dritten (33 %) seien Siegel im Jahr 2015 ein Kaufkriterium gewesen, inzwischen achteten 41 Prozent der Verbraucher auf sie.


Möchten Sie auf ahgz.de zukünftig alle Inhalte unbegrenzt nutzen?Jetzt informieren!Nicht jetzt

Sie sind bereits Abonnent?Hinterlegen Sie hier Ihre Auftragsnummer!