Kaffeebars

Die Großen verlieren

Deutschlands Kaffeebar-Ranking zeigt: Die Top drei Kaffeebar-Ketten verlieren an Standorten. Gewinner sind vor allem deutsche Kaffeehäuser.

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland.Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland.

Frankfurt (koca). Das aktuelle Kaffeebar-Ranking der Zeitschrift Food-Service spiegelt eine durchwachsene Szene wieder. Die großen Kaffeebar-Ketten McCafé (852 Filialen), Tchibo (496 Filialen) und Starbucks (159 Filialen) verlieren an Standorten. Auf dem Vormarsch sind Coffee Fellows (155 Filialen) und Chicco di Caffè (107 Filialen), die ein starkes Wachstum verzeichnen konnten.

Wie aus dem Standort-Ranking hervorgeht, weisen die Top drei Kaffeebar-Marken 2016 in Deutschland erstmals jeweils ein Minus auf. McCafé (-0,2 Prozent), Tchibo (-1 Prozent) und Starbucks (-0,6 Prozent) konnten ihr Standortnetz im Vergleich zum Vorjahr nicht weiter ausbauen, sondern mussten es sogar verringern.

Klare Wachstumsgewinner seien die deutschen Kaffeebars Coffee Fellows und Chicco di Caffè. Klarer Wachstumssieger sei Coffee Fellows, dessen Standortnetz um 55 Prozent ausgebaut werden konnte. Das auf gesunde Ernährung ausgerichtete Sortiment komme beim Kunden gut an. Verkaufsschlager seien 2016 vor allem Cappuccino und Avocado-Bagel gewesen.

Auch Chicco di Caffè konnte klar Punkten. Die Anzahl der Standorte stieg um 16,3 Prozent. Das auf Betriebsverpflegung spezialisierte Unternehmen biete seine Kunden Kaffee aus der eigenen Rösterei.

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