Handwerksmesse

Tortentrends im Blickpunkt

Münchener Meisterschüler zeigen auf der IHM 2018 Tortenkunst – und sagen, was sie nervt.

Arbeiten der Meisterschüler begeisterten die Messebesucher und wurden für einen guten Zweck versteigert. Arbeiten der Meisterschüler begeisterten die Messebesucher und wurden für einen guten Zweck versteigert.

München (koca). Traditionell zum Programm der Meisterkurse an der Städtischen Meisterschule für das Konditorenhandwerk gehört die Internationale Handwerksmesse. Dort präsentieren die aktuellen Teilnehmer alljährlich meisterliche Kreationen einem breiten Publikum – und machen so perfekte Imagewerbung für ihr Handwerk.

Am heimischen Verkaufstresen werden die Tortenkünstler dann mit den Wünschen ihrer Kundschaft konfrontiert. Die aktuellen Trends: Naked Cakes, die nicht mit Creme oder Tortenguss ummantelt sind, oder als Gegenpol Hochglanztorten mit bunter Spiegelglasur oder Rüschen und Rosen aus Zuckerguss.

Der Münchener Abendzeitung gegenüber sagten Meisterschüler, worauf es beim Tortengeschäft ankommt. Meist hätten die Kunden ein Foto aus dem Internet dabei, um Wünsche zu zeigen. „Manchmal legen die Kunden ein recht infantiles Kaufverhalten an den Tag", sagt der angehende Meister Alexander Wild. Alles, was glänze, verkaufe sich besser. "Andere wollen überhaupt keine künstlichen Farbstoffe und nur Produkte aus ökologischem Anbau in ihren Torten", fügt Moritz Obermayer hinzu.

Das solle dann freilich nicht nur gut schmecken, sondern auch nach etwas ausschauen. So wie die etwa 250 Torten, an denen die Meisterschüler in den vergangenen Tagen gearbeitet haben. Jeder der 23 angehenden Meister habe vor der Messe einen Torten-Entwurf vorgelegt, entschieden hätten sich die Schüler für acht Torten-Varianten. In Dreier-Teams hätten sie diese dann in mehrfacher Ausfertigung hergestellt.


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