Eröffnung

Azteken-Tempel und Kakaobauern

Größer, moderner, interaktiv: Brüsseler Schokoladenmuseum ist umgezogen.

Schokoladenmuseum in Brüssel: ein lebendiges Erlebnis für die ganze Familie. Schokoladenmuseum in Brüssel: ein lebendiges Erlebnis für die ganze Familie.

Brüssel (koca). Choco-Story, das 2014 gegründete Brüsseler Schokoladenmuseum, ist in die Rue de l’Etuve im touristischen Zentrum umgezogen. Das berichtet die deutschsprachige belgische Tageszeitung Grenz-Echo. Dort können die Besucher interaktiv in die Welt von Kakao und Schokolade eintauchen.

Das Projekt Choco-Story war in Zusammenarbeit mit den Familien Van Belle, die in Brügge ein Schokoladenmuseum eröffnet hatte, und Van Lierde entstanden, die 1998 das erste Schokoladenmuseum in Brüssel gründete. „Wir benötigten ein moderneres Museum, wir brauchten mehr Platz, wollten aber im Zentrum von Brüssel bleiben“, sagt Cedric Van Belle.

Das Museum entführt Jung und Alt in einen aztekischen Tempel und auf das Schiff von Hernánd Cortés, der die ersten Kakaobohnen nach Europa brachte. Ferner gibt es interaktive Kioske, Animationen und Spiele sowie einen Chocolatier, der zeigt, wie Schokolade hergestellt wird. Hinzu kommen unter anderem Formen, Werkzeuge, Behälter und ein Obelisk aus 400 Kilogramm Schokolade. Eines der außergewöhnlichsten Stücke sei ein ecuadorianischer Mörser aus dem Jahr 3500 v. Chr.


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