Eisgeschäft

Der Außer-Haus-Markt ist unter Druck

Die deutschen Speiseeishersteller ziehen für das erste Halbjahr 2020 eine gemischte Bilanz.

Die Halbjahresbilanz Speiseeis zeigt empfindliche Rückgänge beim Außer-Haus-Verkauf. Die Halbjahresbilanz Speiseeis zeigt empfindliche Rückgänge beim Außer-Haus-Verkauf.

Bonn (koca). Der landesweite coronabedingte Lockdown mit Schließung von Restaurants und Freizeiteinrichtungen sowie fortbestehenden Einschränkungen beim Ausgehen und Urlaubmachen hat sich stark auf den Außer-Haus-Verzehr von Speiseeis ausgewirkt. Nach ersten Schätzungen der Branche sind die Absätze und Umsätze von sogenanntem Impulseis an Tankstellen, Kiosken, Schwimmbädern, Freizeitparks und der Eisverzehr in der Gastronomie im ersten Halbjahr zweistellig zurückgegangen, teilt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) mit.

Allerdings sei die Lust der deutschen Verbraucher auf Speiseeis auch in Zeiten der Coronakrise ungebrochen, denn im Lebensmittelhandel wurde laut BDSI zugleich deutlich mehr Speiseeis verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr legten demnach die Absätze laut Zahlen des Marktforschungsinstituts Nielsen um 4,7 Prozent und die Umsätze um 7,2 Prozent zu. Für eine Trendwende beim Außer-Haus-Verkauf setze die Branche nun auf die inzwischen erfolgten Lockerungen - und hoffe "auf einen Herbst mit vielen Sonnentagen".


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