Lockdown

Keine November-Hilfen für Konditoreien

Ministerium begründet dies auf KOCA-Nachfrage damit, dass der Thekenverkauf auch während des Lockdowns möglich ist.

Da der Thekenverkauf weitergeht, erhalten Konditoreien keine November-Hilfen. Da der Thekenverkauf weitergeht, erhalten Konditoreien keine November-Hilfen.

Berlin/Stuttgart (abz). Bäckereien, die Filialen mit Cafés betreiben, werden wohl nicht vom Hilfspaket der Bundesregierung für den zweiten Lockdown im November profitieren. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der ABZ hervor. Demnach „ist davon auszugehen, dass Bäckereien und Konditoreien – anders als Cafés oder Restaurants – regelmäßig nicht aufgrund von einer Schließungsanordnung den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Sie können den Thekenverkauf fortsetzen“.

Weiter schreibt das Ministerium: „Sofern sie ihren Umsatz hauptsächlich mit der Belieferung von Hotels oder Restaurants machen, könnten sie ggf. als indirekt betroffenes Unternehmen anspruchsberechtigt sein. Sofern sie im Rahmen der Novemberhilfe nicht antragsberechtigt sind, bleibt es den Bäckereien und Cafés unbenommen, die anderen zur Verfügung stehenden Hilfsprogramme in Anspruch zu nehmen, namentlich die Überbrückungshilfe II oder Kurzarbeitergeld“. Zur Erklärung: Als indirekt betroffene Unternehmen gelten laut Verordnung Betriebe, „die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen“.


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