Coffeeshops

Große Ketten gehen flexibel durch die Krise

In den USA schrumpft die Anzahl der Coffeeshops – betroffen sind in erster Linie kleinere Betriebe.

Starbucks ist weltweit präsent.Starbucks ist weltweit präsent.

New York (koca). In der Coronapandemie schrumpft in den USA die Anzahl der Coffeeshops erstmals seit neun Jahren. Davon seien vor allem kleinere Betriebe betroffen. Größere Ketten können eher profitieren. Dies geht aus einem Interview des Schweizer Finanzdienstleisters Cash mit James Watson, leitender Getränkeanalyst bei Rabobank in New York, hervor.

„Schließungen hat es bereits gegeben, und wir glauben, dass der Winter eine neue Welle bringen könnte, vor allem für Coffeeshops, die von Sitzgelegenheiten im Freien oder von der Erreichbarkeit zu Fuß abhängig sind”, sagt Watson. Derer Umsatz sinkt, und die Branche muss angesichts von Corone ihr Geschäftsmodell neu ausrichten.

Das fiele Kaffee-Ketten wie Starbucks, Dunkin’ Donuts oder McDonald’s mit McCafé leichter. Diese gewännen Marktanteile.

Größere Ketten verfügten über die Ressourcen, um kurz- und mittelfristige Verluste zu verkraften und gleichzeitig Annehmlichkeiten wie Online-Bestellungen und Drive-Thru-Service zu bieten. Anders als ihre kleine, oft privat geführte Konkurrenz. Starbucks plant nach Aussagen von James Watson für dieses Jahr eine Nettosteigerung der US-Filialen.


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