Bäko

Süd schließt Jahr gut ab

Vor der Fusion mit der Zentrale im Norden kann die Genossenschaft für Bäcker und Konditoren fast 9,2 Mio. Euro an die Mitglieder verteilen.

Gut aufgestellt vor der Fusion mit der Bäko Nord ist die Zentrale der Bäko Süd in Ladenburg.Gut aufgestellt vor der Fusion mit der Bäko Nord ist die Zentrale der Bäko Süd in Ladenburg.

Ladenburg (koca). Ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2017 hat Vorstand Holger Knieling auf der Generalversammlung zum Abschluss der 106-jährigen Eigenständigkeit der Bäko-Zentrale im Süden präsentiert. Wie die Genossenschaft mitteilt, konnte die Zentrale mit fast 9,2 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2017 den Mitgliedern erneut Vergütungen in erheblicher Größenordnung zukommen lassen.

Die Bilanzsumme betrage 52,1 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote weise mit rund 41 Prozent eine sehr gesunde Größenordnung aus. Das Rohergebnis habe zudem um nahezu 1 Mio. Euro deutlich verbessert werden können, trotz einer 20 Prozent höheren genossenschaftlichen Rückvergütung.

Der Jahresüberschuss inklusive Gewinnvortrag wurde mit 1.155.620 Euro sehr positiv gesehen. Davon fließen laut Versammlungsbeschluss allein 369,6 Tsd. Euro in die Dividende; in die gesetzlichen bzw. anderen Ergebnisrücklagen werden 176,5 bzw. 600 Tsd. Euro eingestellt (Vortrag auf neue Rechnung: 9,6 Tsd. Euro).

Die Generalversammlung in Neu-Isenburg stand ganz im Zeichen der anstehenden Fusion mit der Bäko-Zentrale Nord eG. Die anwesenden Gäste auch aus dem Norden erlebten ein einstimmiges Votum zur gemeinsamen Zukunft. „Der Süden hat geliefert“, resümierte Josef Baader, stv. Aufsichtsratsvorsitzender (ARV), das starke Zeichen und dankte ARV Wolfgang Schäfer, der die Versammlung zuvor mit viel Herzblut, Engagement und Moderationsempathie zum Erfolg geführt habe.


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