Aktion

Konditor spendet für Bedürftige

Der Inhaber eines Betriebs auf Sardinien hängt abends nicht verkaufte Ware zum Mitnehmen außen an sein Café.

Was bis Ladenschluss nicht verkauft ist, wird gespendet. Was bis Ladenschluss nicht verkauft ist, wird gespendet.

Quartu Sant’Elena (koca). In der sardischen Stadt Quartu Sant’Elena hängt der Besitzer der Konditorei „Miky’s Dream Bakery“ nach der Schließung seines Betriebs Tüten mit nicht verkauften Produkten für Bedürftige an die Außenfassade des Cafés. Mit dieser Geste wolle er seinen ärmeren Mitbürger, die sich nicht den „Luxus“ einer Schale mit Cremegebäck und Beignets leisten könnten, eine Freude machen, sagt Nicola Loi, der Besitzer der Konditorei.

„Wir teilen die Süßspeisen auf mehrere Tüten und Schälchen auf, um mehreren Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas Süßes zu erhalten“, zitiert die Südtirol News den Italiener. Besonders gefreut habe ihn der Fall einer Frau, die eine Tüte abgeholt habe, „und am Tag darauf zu uns in die Konditorei gekommen ist. Sie hat sich bei uns bedankt und erzählt, dass dank unserer Spende zehn Menschen, die schon seit Langem keine Süßspeisen mehr gesehen hatten, etwas Süßes gegessen haben.“

Auf der anderen Seite gebe es aber leider auch Menschen, die in der Geste die Möglichkeit sähen, kostenlos an Konditoreiwaren zu kommen. „Von meinem Balkon aus habe ich eine Szene gesehen, die mich erschüttert hat. Obwohl da auch ein Vater mit einem weinenden Buben gewesen ist, hat ein Mann einfach die beiden letzten Tüten mitgenommen“, zitiert das Online-Portal eine Stammkundin von „Miky’s Dream Bakery“, die gegenüber der Konditorei wohnt.


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